Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht

Die Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht therapiert anders als herkömmliche Behandlungsverfahren und zeigt: Schmerzen können oft wirksam ursächlich therapiert werden – ohne Medikamente, Spritzen und Operationen.

Was ist das Neue daran? 
Roland Liebscher Bracht und Dr. Petra Bracht haben herausgefunden, dass die meisten Schmerzen nicht wie bisher vermutet durch Schädigungen wie Arthrose, Bandscheibenschäden, Verkalkungen oder Entzündungen entstehen, sondern reine Warnschmerzen sind.

Was bedeutet das für die Therapie?
Beseitigt man die Fehlbelastung, vor deren Folge die Schmerzen warnen, reduziert sie der Körper in dem Maße, indem die Warnung abnimmt oder schaltet sie völlig ab, unabhängig davon, ob Schädigungen vorliegen!

Dies kann funktionieren z.B. bei

  • Fibromyalgie
  • fortgeschrittener Arthrose in Hüfte, Knie und anderen Gelenken
  • Bandscheibenvorfällen
  • Gleitwirbeln
  • Morbus Bechterew
  • vielen diagnoseresistenten Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Trigeminus- und Intercostalneuralgie,
  • Ischialgie
  • Hexenschuß
  • Tennis- und Golferellenbogen
  • Kalkschulter
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Achillessehnenproblemen und Fersensporn

So funktioniert die Therapie.

Anamnese

Grundlage der Schmerztherapie ist eine ausführliche Anamnese. Hier nimmt der Therapeut sich ausführlich Zeit, Ihnen den Ablauf der Behandlung zu erklären. Der Therapeut erfasst anhand Ihrer Arztberichte, Röntgenbilder, Diagnosen usw. die genaue Schmerzhistorie. Er  nimmt Ihre Schmerzzustände auf und erforscht den genauen Schmerzpunkt und hinterfragt, wann und in welchen Situationen der Schmerz besonders stark auftritt. Der Therapeut dokumentiert den aktuellen Schmerzzustand. Nach der Anamnese wird mit der SchmerzpunktPressur begonnen.

SchmerzpunktPressur

Mit der SchmerzpunktPressur werden fehlprogrammierte Muskelspannungen gelöscht. Der Therapeut behandelt Sie ganz natürlich mit seinen Händen. Der festgefahrene Schmerzzustand wird durch die Schmerzpunktpressur gelöst, das muskulär-fasziale Gleichgewicht wieder hergestellt und der Schmerz dadurch stark reduziert oder völlig reduziert.

Engpass Dehnungen

Anschließend werden aktive und passive Dehnreize, Kräftigungs- und Ansteuerungsimpulse gesetzt. Sie sind Übungen und Bewegungsformen, die die Effekte der SchmerzpunktPressur unterstützen und dauerhaft einprogrammieren. Die Engpass Dehnungen sind fester Bestandteil der Therapie und sorgen dafür, dass die Schmerzfreiheit erhalten bleibt. Der Therapeut leitet den Patienten genau in den Übungen an, so dass sie selbstständig durchgeführt werden können.

Behandlungs- und Erfolgskontrolle

Die Erhaltung der Schmerzreduktion oder evtl. eine noch weitere Verbesserung des Schmerzzustandes hängt vor allem davon ab, ob Sie die  so genannten Engpass Dehnungen regelmäßig durchführen. Es ist nicht auszuschließen, dass Sie nach den ersten Behandlungen Muskelkater bekommen können. Unter Umständen weisen die behandelten Stellen blaue Flecken auf, auch das ist bei bestimmten Bindegewebetypen normal.

Probieren Sie es aus! Auch bei Schmerzen bei denen Ihnen bisher nicht geholfen werden konnte.